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Uniklinik Zürich Balgrist setzt hectec mediCAD ein

Seit der Umstellung auf ein neues «Multisite PACS» - ein für mehrere Institutionen zentral betriebenes PACS mit einzelnen Mandanten - 2011 nutzt die Uniklinik Zürich / Balgrist das digitale Orthopädieplanungssystem mediCAD. Die Zusammenarbeit mit einem zeitgemäßen System zur digitalen Operationsplanung und Dokumentation spielte bei der Auswahl des PACS eine wichtige Rolle. Zentrale Thema bei Umstellung auf das neue PACS war auch, den Zugriff auf die bestehenden Daten von mehreren Standorten zu gewährleisten.

Ausschreibung Multisite-PACS
Vor diesem Hintergrund sondierten die vier Spitäler GZO AG Wetzikon, Limmattal, See-Spital und die Uniklinik Zürich Balgrist die Einführung eines zentral betriebenen PACS und Planung für alle vier Häuser. Logicare wurde 2009 beauftragt, eine GATT/WTO-Ausschreibung für ein zentral betriebenes System zu erstellen. Nach der Ausschreibung und der eingehenden Analyse der technischen und wirtschaftlichen Aspekte haben sich Logicare und die Auftraggeber gemeinsam für AGFA Health Care als Systemlieferanten entschieden.

Zentrale Basisinfrastruktur
Die technische Umsetzung begann im dritten Quartal 2010. Bei der Uniklinik Balgrist mussten insgesamt zehn Terrabyte an Daten von 500 000 Untersuchungen in das neue System übernommen werden. Dieser Datentransfer beanspruchte mit der Wiederzuordnung von «Karteileichen» rund drei Monate.

Digitale OP-Planung
Zusätzlich zur Implementierung des neuen PACS wurde auch die Orthopädie-Planungssoftware "mediCAD" des deutschen Spezialisten hectec (Landshut) klinikweit eingeführt. Bei dieser Anwendung handelt es sich um einer medizinischen CAD-Software, mittels derer Implantate und zugehörige Komponenten im PACS über die Radiologie Bilder gelegt / geplant werden können. So kann beispielsweise bei einer Hüftoperation eine geeignete Pfannen-/Schaftkombination effizient am System geplant werden.

 


   
Zentral ist die von mediCAD zur Verfügung gestellte Implantat-Datenbank, aus welcher der Arzt, sofort auf dem Bildschirm das optimal passende Implantat auswählen kann. Die Datenbank wird fortlaufend erweitert, umfasst heute die Artikel von weltweit 90 Herstellern und deckt in Europa über 80 Prozent aller verwendeten Implantate ab. Die Lösung passt sich nahtlos in die EDV-Ausstattung der Kliniken ein. Sowohl die Integration in das neue PACS als auch der Zugriff auf alle Templates haben sich an der Uniklinik in der täglichen Arbeit als besonders vorteilhaft erwiesen.
Prof. Dr. med. Christian W. A. Pfirrmann, Chefarzt und Institutsleitung der Uniklinik: „mediCAD erleichtert viele Abläufe. Es ist an jedem PC in den Büros, bei den Sprechstunden und in den OP-Sälen installiert und damit ortsunabhängig für alle Mitarbeiter nutzbar. Zudem ist es für die Dokumentation unverzichtbar und ermöglicht einen Post-OP-Vergleich der Planung mit der Operation“
Vor der Installation der neuen Lösung wurden OPs in herkömmlicher Weise mit Röntgenfilmen geplant. Sowohl der Ausdruck der Filme als auch die manchmal damit verbundenen Fehlermöglichkeiten entfallen jetzt. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Die höhere Sicherheit ist jedoch noch wichtiger. Da mediCAD ein verbreitetes System ist, hatten viele Kollegen schon Erfahrungen damit. Zwei kurze Schulungen mit etwa zwei Stunden Dauer reichten, um das System effizient einzusetzen.

Prof. Dr. Christian W. A. Pfirrmann,
exec. MBA ist Chefarzt Radiologie an der Uniklinik Balgrist in Zürich und Mitglied der Klinikleitung.

Das Planungsprogramm für orthopädische Chirurgen und Kliniken ist in der aktuellen Version 2.50 deutlich erweitert , und ergonomisch optimiert worden. Automatisierte Abläufe und die effektive Bedienung sparen zusätzlich Zeit. Insgesamt sind über 100 neue Funktionen und Änderungen hinzugekommen.

Die hectec GmbH entwickelt ihre Planungslösung „mediCAD Classic“ seit 1999. Das Programm ist zertifiziert und weltweit als Medizinprodukt zugelassen.

Es berücksichtigt alle Planungsmethodiken und dokumentiert alle Vorgänge gesetzeskonform, und rechtssicher. In der Uniklinik Zürich setzen alle Spezialisten-Teams die Planungslösung z. Bsp.: für Schulter- und Hüft-OPs und in allen Bereichen der unteren Extremitäten wie Knie und Knöchel. Über die OP-Planung hinaus ist mediCAD durch seine zahlreichen Möglichkeiten zur Messung ein wichtiges Instrument bei der Diagnostik etwa bei der Wirbelsäule geworden.

Kliniken vernetzt


Mit dem Wechsel auf das neue System ist beispielsweise die Uniklinik Balgrist mit einer direkten Leitung an die Schulthess Klinik angebunden. Der sichere und verschlüsselte Austausch mit anderen Institutionen findet über die Medical Connectors im DICOM-Format statt. Der autorisierte Empfänger der Daten kann die Radiologiedaten einfach in sein eigenes PACS übernehmen. Neben DICOM werden auch Formate wie PDF, DOC, XML, HL7 und CDA unterstützt.

 
Neue Funktionalitäten in den RIS/PACS-Umgebungen − wie zum Beispiel die Orthopädieplanung mittels HECTEC oder die 3D-Darstellung − erfordern neue Soft- und Hardware-Elemente, was vielfach zu einer kompletten Ablösung älterer PACS führt. Alte Datenbestände hingegen können übernommen werden. Die Systemablösung in der Uniklinik Balgrist zeigt, dass eine unterbruchsfreie Umstellung innert nur sechs Monate realisiert werden kann.

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